Winziger Gelbklee mit schwarzen Schnecken-Schötchen.



Klein, gelb, zu dritt
Die Blättchen stehen wie beim echten Klee zu dritt, die Blüten bilden kleine, kompakte gelbe Köpfchen — die ein wenig an Hopfenzapfen erinnern, daher der Name. Die Pflanze kriecht oft flach über magere, sonnige Böden. Für Wildbienen ist sie eine fleißig besuchte Tankstelle.
Schnecken aus dem Pflanzenreich
Nach der Blüte bilden sich winzige, schwarz reifende Hülsen, die schneckenförmig eingerollt sind — daher der zweite Name „Schneckenklee“. Wie alle Schmetterlingsblütler sammelt der Hopfenklee mit Knöllchenbakterien Stickstoff und düngt so ganz nebenbei den Boden.
Wissenswertes & Merksätze
Erkennungszeichen
Niederliegend bis aufsteigend; dreizählige Blätter mit kleinem Spitzchen am Blattende; kleine gelbe Blütenköpfchen; reife Früchte schwarz und schneckenartig gewunden.
Falsches Glück im Topf
Der „Glücksklee“, den man zu Silvester verschenkt, ist meist gar kein Medicago, sondern ein Sauerklee. Echte Kleearten wie der Hopfenklee sorgen dafür für das satte Grün vieler Wiesen — vierblättrig werden sie trotzdem fast nie.