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Goldgelb auf Pferdekoppeln — schön, aber gefährlich für Vieh.
Tafel Jakobs-Greiskraut
Korbblütler› im Stammbaum
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Tödliche Schönheit für Pferde

Das Jakobs-Greiskraut ist die meistgefürchtete Wiesenpflanze der Pferdehalter. Es enthält Pyrrolizidinalkaloide, die in der Leber zu giftigen Stoffen umgewandelt werden — bei Pferden, Rindern und sogar Menschen. Frische Pflanzen werden vom Vieh meist gemieden (sie schmecken bitter), aber im Heu verschwindet der bittere Geschmack — und dann fressen sie unbedacht. Die Wirkung ist langsam, aber bei dauerhafter Aufnahme tödlich.

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Trotz seiner Gefährlichkeit für Vieh ist Jakobs-Greiskraut eine wichtige Pflanze für Schmetterlinge — vor allem für die Raupen mehrerer Bär-Arten. Die Raupen können die Giftstoffe der Pflanze in ihrem Körper speichern und werden so wiederum für Vögel ungenießbar. Eine perfekte Allianz: Die Pflanze gibt der Raupe ihren Schutz, die Raupe verteilt die Pflanzensamen.

Wissenswertes & Merksätze

Erkennen leicht gemacht
Aufrechter, oft purpur-überlaufener Stängel. Blätter tief fiederteilig, mit grob gezähnten Lappen — daher der Name „Greis-kraut“ (sieht aus wie Greisenfinger). Doldentraube aus zahlreichen kleinen, leuchtend gelben Korbblüten.
Was man als Wiesenbesitzer tun kann
Wer eine Pferdeweide hat, sollte Jakobs-Greiskraut konsequent vor der Blüte ausreißen (mit Wurzel!) und entsorgen. Auf öffentlichen Wegrändern hingegen lieber stehen lassen — er ist eine wichtige Spätsommer-Nektarquelle für Schmetterlinge.