Was blüht denn hier?

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Weiße Sternchenwolken über der Sommerwiese – Labkraut mit Blättern im Quirl.
Tafel Weißes Labkraut
Rötegewächse› im Stammbaum
Foto Weißes Labkraut 1

Sternchen in der Sommerwiese

Ab Juni überzieht das Weiße Labkraut Wiesen und Säume mit unzähligen winzigen, vierzipfeligen Sternblüten in lockeren Rispen. Das auffälligste Merkmal sind die Blätter: Sie stehen zu mehreren ringförmig um den kantigen Stängel – in sogenannten Quirlen. Man findet die ausdauernde Pflanze auf Wiesen, Weiden, an Säumen, Wegrändern und in lichten Wäldern.

Labkraut – warum eigentlich?

Der Name erinnert an die frühere Nutzung verwandter Arten: Mit ihnen wurde Milch zum Gerinnen gebracht („gelabt“), um Käse herzustellen. Das Weiße Labkraut selbst ist eine wichtige Nektar- und Pollenquelle und dient mehreren Schmetterlingen, etwa Schwärmern, als Raupenfutterpflanze.

Wissenswertes & Merksätze

Blätter im Quirl
Mehrere schmale Blätter ringförmig um den Stängel (Quirl) plus vierzählige Sternblüten – das ist typisch Labkraut.
Weiß oder gelb?
Weiße Blüten → Weißes Labkraut (Galium album). Leuchtend gelbe, honigduftende Blüten → Echtes Labkraut (Galium verum).